Die Gallenblase
In der chinesischen Medizin gehören das Organpaar Leber-Galle zusammen und werden dem Holzelement zugeordnet. Wie bei der Leber auch schon beschrieben, steht das Holzelement für Wachstum und Frühling, nach oben steigende Energien.
Diamond beschreibt den Gallenblasenmeridian als Meridian der Verehrung. An ihn seien Gefühle von Liebe, Wut und Jähzorn gekoppelt. Wut sei die Manifestation des Zorns. Zorn drücke sich nicht auf eine bestimmte Weise aus, während Wut bedeute, dass etwas passieren werde.
Tietze beschreibt zunächst drei unterschiedliche Steinleiden: Cholesterinsteine, Cholesterin-Pigment-Kalksteine und Pigment-Kalksteine. Steine, welche die häufigste Krankheit im Gallensystem seien, drückten einen Stau aus im Thema Geben und Nehmen.
Dethelfson und Dahlke weisen unter dem Stichwort Gallenblase auf den Choleriker hin, in dem sich das Wort für die Galle wiederfinde. Vom Volksmund seien die Begriffe "Gift und Galle spucken" bekannt, was darauf hindeute, dass Gallenflüssigkeit den Aggressionen entspreche.
Weber beschreibt den Energiefeldbedingten Basistyp der Lebe-Galle-Energie als den Tyrannen, der zu psychopathischen Tendenzen neige. Seine Agressionen äußerten sich bohrend und unkontrolliert, er sei ausgeprägt reizbar und ruhelos.
Hubert Scharl berichtet über die Organsprache von Leber und Galle, dass schon 1928 der Einfluss der Affekte auf die Gallenzusammensetzung festgestellt wurde. So könne erklärt werden, dass Unlust- bzw. Ärgergefühle die Entstehung von Gallensteinen und Entzündungen in der Gallenblase begünstige.
Louise Hay gibt als wahrscheinlichen Grund für Gallensteine Verbitterung, harte Gedanken, verdammen und Stolz an. Als neues Gedankenmuster bietet sie an :"Ich lasse die Vergangenheit freudig los. Das Leben ist süß, und auch ich bin voll Süße."
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