Das Herz
In der chinesischen Medizin wird das Herz zusammen mit seinem Organpartner Dünndarm dem Feuerelement zugeordnet.
Rüdiger Dahlke und Doris Ehrenberger beschreiben die Elementen-Lehre bezüglich der Organe in ihrem Buch "Wege der Reinigung". Menschen mit einer schwachen Herzenergie seien abhängig von äußerer Freude, leicht pessimistisch, lethargisch, depressiv, desinteressiert und ohne innere Harmonie. Ein zu starkes Auflodern der Herzenergie werde für das Herz gefährlich, ein Übermaß an Emotionen schade ihnen am meisten.
Tom Williams beschreibt die Aspekte des Herzen ebenfalls aus dem Blickwinkel der chinesischen Medizin und benennt die Funktionen des Herzens folgendermaßen: Das Herz lenke das Blut, indem es den Blutfluss durch die Körpergefäße kontrolliere und regele.
Dr. John Diamond beschreibt in seinem Buch "Die Kraft der Emotionen" verschiedene Gefühlslagen, die speziell mit den Körpermeridianen zusammenhängen. Der Herzmeridian sei der Meridian der Vergebung. Die entsprechenden Gefühle des Herzmeridians seien Liebe und Vergebung.
Henry Tietze übersetzt im zweibändigen Buch die "Organsprache von A bis Z" und zeigt, wie Körpersymptome auf seelische Probleme hinweisen können. Unter dem Stichwort Herzinfarkt schreibt Tietze: "Ich habe Angst, dich zu verlieren."
Thorwald Dethlefson und Rüdiger Dahlke beschreiben in ihrem Buch "Krankheit als Weg" verschiedene Krankheitsbilder und Organgeschehnisse auf dem Hintergrund eines ganzheitlichen Menschenbildes. Unter dem Stichwort Herz arbeiten sie heraus, dass das Herz das Zentrum des Körpers sei.
Winfried Weber beschreibt in seinem Buch "Krankheit als Ausdrucksform" Energiefeldstörungen, die bei bestimmten Begebenheiten und Reaktionen entstehen können. Die Störung des Herz-Dünndarm-Energiefeldes könne sich in funktionellen Störungen äußern.
Die Prägung für eine solche Energiefeldstörung vermutet Weber in der Perinatalphase (um die Geburt herum). Entscheide sich das Kind, gegen eine existentielle Bedrohung Widerstand zu leisten, führe diese Situation zu einer Herz-Dünndarm-Störung.
Hubert Scharl hat in seinem Buch "Die Organsprache" als Ausdruck für seelische Ursachen und unbewältigte Konflikte verschiedene Informationen zusammengestellt. Er führt unter dem Stichwort "Herz" aus, dass funktionelle Störungen des Herzens bei Männern wesentlich häufiger auftreten als bei Frauen.
Louise L. Hay beschreibt in ihrem Buch "Heile Deinen Körper" seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit und schlägt neue Gedankenmuster zur Auflösung der Problematik vor. Unter dem Stichwort "Herzprobleme" gibt sie als wahrscheinlichen Grund an: "Lange bestehende emotionale Spannungen".
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