Dr. med. Ingrid Müller Mackert - Arztpraxis für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde

 

 

 
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Die Pankreas


Die Pankreas wird mit der Milz in Verbindung gebracht, da sie in der chinesischen Medizin als von einem Meridian versorgt angesehen wird. In der chinesischen Medizin ist das Organpaar Magen-Milz dem Erdelement zugeordnet. Das Erdelement bildet das Zentrum aller Lebensvorgänge.

Nach Neil Diamond ist der Milz-Pankreas-Meridian der "Meridian der Zuversicht". Der Meridian steht für Angst vor der Zukunft und auf der anderen Seite für Vertrauen in die Zukunft. Diamnod beschreibt realistische Zukunftsängste wie Geldnöte, Arbeitsplatzprobleme und Verlustängste als Auslöser für Pankreas-Probleme.

Tietze schreibt unter der Diagnose "Diabetes mellitus": Ich habe ständigen Hunger nach Liebe. Der Diabetiker gehöre zum oralen Persönlichkeitstyp, der dazu neige, Schwierigkeiten mit Nahrungsaufnahme zu kompensieren. Das Essen befriedige sein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit.
Diabetiker kämen oberflächlich gut mit ihren Mitmenschen aus, pendelten aber "zwischen starkem Entgegenkommen und Phasen der Zugeknöpftheit".
Bei der Pankreatitis weist Tietze auf eine alte Wut hin, auf der herumgekaut werde. Wut blockiere den gesamten Verdauungstrakt, so dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr richtig arbeiten könne. Bei Wutausbrüchen könne es zu heftigen Bauchkrämpfen kommen.
Im familiengeschichtlichen Hintergrund erläutert Tietze, dass Wut oft von Schuldgefühlen und Bestrafungsängsten begleitet werde, da die Betroffenen häufig von ihren Eltern bestraft, regelrecht gezähmt worden seien. Diese Strafmaßnahmen weckten Aggressionen, die aber nicht ausgelebt werden konnte.

Dahlke und Dethlefson beschreiben das Problem des Diabetikers folgendermaßen: Auf organischer Ebene ist der Betroffene nicht in der Lage, aufgenommenen Zucker zu assimilieren, sondern der Zucker fällt durch ihn hindurch. Auf seelischer Ebene bedeutet dies, dass der Diabetiker das Positive und "Süße" des Lebens nicht annehmen könne.

Weber beschreibt den Konstitutionstyp des Milz-Pankreas-Typen als den Schwätzer, der wenig selbständig sei, zu einem oralen Charakter neige, geringe Aggressionen habe, aber reizbar sei. In der Depression dominiere das Gefühl der inneren Leere.