Dr. med. Ingrid Müller Mackert - Arztpraxis für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde

 

 

 
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Reflexzonenmassage

Was versteht man darunter? 

Bei der  Reflexzonenmassage  macht man sich die Erkenntnis zu Nutze, dass die Hautoberfläche nach dem Analogieprinzip  mit inneren Organen in Verbindung steht.

Am bekanntesten ist die Fußreflexzonentherapie, die nachfolgend kurz dargestellt wird. Es gibt aber auch Reflexzonen am Ohr, an der Kopfhaut, im Gesicht, auf der Handinnenseite, am Rücken usw.


Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich auf den Fußsohlen bestimmte Zonen befinden, von denen feste Verbindungen (Reflexwege) zu den übrigen Köperregionen bestehen. Wie auf einer Landkarte finden sich alle Organe auf den Fußsohlen wieder.
Die Methode stammt aus den USA, wo sie unter anderem von der Masseurin Eunice Ingham in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.

Das Konzept der Fußreflexzonen geht im Gegensatz zu diesen Vorstellungen aus der klassischen Naturheilkunde davon aus, dass Reflexbahnen von allen Körperregionen in die Fußsohlen ziehen.
Schulmedizinisch ist die Refelxzonentherapie nich anerkannt. Es gibt nur einen allgemeinen Konsenz dahingehend, dass bereits das Gefühl der wohligen Entspannung und die sanfte Berührung durch den Therapeuten während der Massage ein ganz wesentlicher Aspekt der Heilwirkung ist.

Die nachgewiesene Wirkung der Reflexzonenmassage gegen Schmerzen wird schulmedizinisch als "Prinzip des Gegenreizes" erklärt: Durch das Drücken auf schmerzhafte Fußzonen wird ein Reiz erzeugt, der andere Schmerzreize im Körper vorübergehend auslöscht.