ab der Zeugung....
Lange galt ein Mensch erst dann als Mensch, wenn er "das Licht der Welt erblickte". Aber selbst dann wurde er als ein leeres Gefäß angesehen, welches durch Wissen und Erziehung mit Inhalt zu füllen war.
Die Pränatale Psychologie geht im Unterschied zu solchen Vorstellungen davon aus, dass bereits ab der Zeugung jedes Kind ein sensibles Gefühls- und Verstandesleben hat und alle Arten von Uterus-Erfahrung sich im Aufbau der Persönlichkeit niederschlagen.
Rückführungs-Erfahrungen kommen zu der Erkenntnis, dass das Kind Gedanken und Gefühle seiner Mutter und ihrer Umwelt aufnimmt und damit jeder Schicksalsschlag, jede Ablehnung, jedes Aufgenommen- und Geliebt-Werden tiefe Spuren in dem Kosmos des Kindes hinterlässt. Die prägende Kraft solcher Erfahrungen und Erlebnisse zeigt sich besonders deutlich an ihren negativen Folgen, an psychischen und somatischen Störungen in späteren Lebensabschnitten. In keinem anderen Lebensabschnitt sind Gefühle und Situationen so sehr EINS mit der Entwicklung des Körpers und der Wesens.
Damit gewinnt die Beschäftigung mit der Zeit zwischen Zeugung und Geburt natürlich eine besondere Bedeutung. Wenn es uns gelingt, Verstrickungen und Blockaden aufzulösen, die in der Zeit zwischen Zeugung und Geburt entstanden sind, hat dies tiefgreifende Auswirkungen.
"Das Kind wächst täglich mehr im Körper seiner Mutter als außerhalb, und das ist uns eine Lehre." (Leonardo Da Vinci)
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